Hannover 96 entschuldigt sich und macht Zugeständnisse

Unser Protest gegen die Vereinsführung hat Wirkung gezeigt.

Hannover 96 hat heute eine Erklärung veröffentlicht und sich öffentlich für die Verfehlungen der Vergangenheit entschuldigt und zudem anerkannt, dass die Fanszene ein unverzichtbarer Teil von Hannover 96 ist.
Diese Erklärung ist im Vorfeld mit uns abgesprochen gewesen und es ist richtig, dass wir anerkennen, dass auch wir nicht immer fehlerfrei gehandelt haben.

Die öffentliche Entschuldigung stellt allerdings nur eine Grundbedingung dar, es gibt darüber hinaus weitere Vereinbarungen zwischen Hannover 96 und uns. Diese gelten ab sofort und lauten u.a. wie folgt:

– der Zustand, der vor Beginn des Protests bestand, wird wieder hergestellt (der Block N16/ 17 ist ein Fanblock, es herrscht dort freie Platzwahl)
– der Ordnungsdienst nutzt die Kompetenz der Fanbeauftragten im Konfliktfall und veranlasst nicht automatisch einen Polizeieinsatz
– Spruchbänder und Infoflyer werden nicht zensiert
– Stadion- und Hausverbote, die Hannover 96 gegen Mitglieder der Fanszene ausgesprochen hat, sind bereits ausgesetzt worden

Da unsere Forderungen erfüllt wurden und wir vor allem den Eindruck gewinnen konnten, dass sich die Wahrnehmung von Fans grundlegend geändert hat, kehren wir zum kommenden Heimspiel ins Niedersachsenstadion zurück.

Unsere Unterstützung im Abstiegskampf werden wir der Mannschaft allerdings nur dann anbieten können, wenn das zweite Team parallel kein Spiel austrägt. Den jungen Spielern haben wir vor der Saison zugesagt, sie mindestens eine Spielzeit lang zu begleiten, davon rücken wir nicht ab.

Ultras Hannover

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